RP Quality Management

Qualitätsmanagement und Prozessoptimierung

Six Sigma – Das Managementsystem: Überblick

Basierend auf einer konsequenten Verankerung der Ziele und Ideen in der gesamten Organisation - z.B. ist die Erreichung der Six Sigma Ziele ebenfalls in den Vorgaben der einzelnen Führungskräfte zu verankern – werden die zur Erfüllung der Kundenanforderungen unmittelbar oder mittelbar betroffenen Prozesse betrachtet. Die für die Prozesse bestimmten verantwortlichen Prozeßowner beobachten die Prozesse und ermitteln deren aktuelle Prozessleistung (falls nötig zusammen mit den internen Qualitätsexperten). Abweichungen von Kundenanforderungen oder Benchmarks , in denen die mangelnde Leistungsfähigkeit von Prozessen aufgezeigt werden, führen zu entsprechenden Qualitätsprojekten.

Hier stehen zwei prinzipielle Methoden zur Verfügung.

  • DMAIC (s.u.), für die Verbesserung von Prozessen, bei denen Abweichungen in einer oder zwei der Kundenanforderungen auftreten, der Prozess aber nicht prinzipiell überarbeitet werden muss.
  • DMADV (s.u.) für die Entwicklung neuer Prozesse, bzw. für die vollständige Prozessüberarbeitung.

Bei beiden Vorgehensweisen leitet ein sogenannter Black Belt, ein in der Methodik ausgebildeter Mitarbeiter, das Verbesserungsteam und stellt sicher, das die vorgegebenen Methoden effizient angewendet werden und die Ergebnisse termingerecht erzielt werden. Darüber hinaus vertritt er gegenüber der Finanzabteilung den zu erwartenden Net Benefit. Dies sind Einsparungen, die durch das Projekt erzielt werden, bzw. Mehreinnahmen. Der Finanzbereich wiederum stellt sicher, dass nur solcher Net Benefit dem Projekt gutgeschrieben wird, der durch das Projekt erzielt wird und der ergebnisrelevant für das Unternehmen ist.

In beiden Methoden werden im Verbesserungsteam, an dem auch der Prozessowner beteiligt ist, die Einführung der neuen(überarbeiteten) Prozesse und die Metriken festgelegt, wie die Effizienz und die Effektivität der neuen Prozesse überwacht wird. Nach Abschluss des Projekts und Einführung des neuen Prozesses, liegt dieser wieder voll in der Verantwortung des Prozessowners.

Ein wichtiger Faktor in Six Sigma Systemen, wie sie GE aufgebaut hat, ist ebenfalls der Change Accelaration Prozess (CAP), der sicherstellt, das Änderungen und die neuen Prozesse und Verfahren als notwendig erkannt werden, unterstützt werden und das Unternehmen nicht wieder in die alten, bekannten Prozesse zurückfällt. Dies gilt sowohl für das Gesamtsystem als auch für die einzelnen Verbesserungsprojekte.

In größeren Organisationen werden zur besseren Koordinierung der Aktivitäten neben den Black Belts noch sogenannte Master Black Belts eingesetzt, die entweder in komplexeren statistischen Fragen beraten oder die die verschiedenen Projekte zu den einzelnen Prozessen koordinieren. 


==> Veränderungen einführen und aufrechterhalten

 

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